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Allgemein:
In Bayerisch-Schwaben lebt man gesünder!
In Bayern liegt der Durchschnitt der Krankmeldungen, gegenüber dem Bundesdurchschnitt von 3,15% mit 2,7% deutlich niedriger.
In Schwaben wird dieser bayerische Durchschnitt noch um 16% unterschritten. Ebenfalls geringer ist die Anzahl der psychischen Erkrankungen. In Bayerisch-Schwaben liegt er 13% unter dem Bayerndurchschnitt.
Quelle: Allgäuer Zeitung vom 20.08.2008
Selen optimiert die Krebstherapie
Neben Bewegung, Ernährung und Psychoonkologie zählt auch Einnahme von Selen zur evidenzbasierten Komplementärmedizin. (Prof. Dr. Josef Beuth, Universität Köln)
Quelle: Medical Tribune, 43. Jahrgang, 2008, Nr. 44, Seite 39
03.12.2008
Sport hilft bei Darm- und Brustkrebs
Das Zentrum für Prävention und Sportmedizin an der Technischen Universität München war Gastgeber für den ersten internationalen Sport- und Krebskongress im November 2008. Die überraschende Information war: bei Patienten mit Dickdarmkrebs hatten Betroffene nach Operation und Chemotherapie eine wesentlich bessere Prognose, wenn sie Sport trieben. Nach fünf Jahren sind von hundert derjenigen Patienten, die täglich 30 bis 45 Minuten Sport betreiben noch 70, von den Patienten die keinen Sport trieben noch 50 ohne Rückfall. Die Intensität der Sportart soll der individuellen Leistungsfähigkeit des jeweiligen Patienten entsprechen: schnelles Spazierengehen, Schwimmen, Radfahren, Walking, Joggen, Krafttraining. Auch hier gilt: die Dosierung richtig wählen. Übermüdung und Überanstrengung sind schlecht, sie entsprechen einer Überdosierung und belasten das Immunsystem.
Bei Brustkrebs stellt die Direktorin der Frauenklinik an der Technischen Universität München Marion Kiechle einen noch größeren Unterschied zwischen denen die Sport betrieben und den anderen Patienten fest. Der Unterschied betrug hier 50% weniger Rückfälle und Todesfälle in der fünfjährigen Beobachtungszeit.
Das Resume: So gut wie Sport wirkt kein Medikament in diesen Fällen. Nicht zu unterschätzen sind die psychischen und physischen Begleitwirkungen: Man gewinnt Vertrauen zurück.
Im Übrigen:
Sowohl für den Dickdarmkrebs als auch für das Mamma Ca ist nachgewiesen, dass eine ballaststoffreiche Vollwerternährung das Risiko, an einem der beiden Krebsarten zu erkranken statistisch signifikant verringert.
Quelle: Zentrum für Prävention und Sportmedizin an der TU München 11/08
03.12.2008